Einträge von SPD- Bundestagsfraktion

March for Science – Ein Zeichen für die Freiheit der Wissenschaft

Weltweit werden am 14. April 2018 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit dem March for Science für die Freiheit von Wissenschaft, Forschung und Lehre demonstrieren. Sie protestieren damit gegen jede Einschränkung der für ihre Arbeit unerlässlichen Unabhängigkeit und gleichsam für eine demokratische und informierte Gesellschaft.

Ungarn: Änderung des Hochschulgesetzes schränkt Meinungsvielfalt weiter ein

Das ungarische Parlament hat gestern eine Novelle des Hochschulgesetzes unter dem Vorwand verabschiedet, die Bedingungen eindeutiger zu regeln, unter denen ausländische Universitäten in Ungarn aktiv sein dürfen. Die Gesetzespläne richten sich jedoch klar gegen die amerikanisch-ungarische Central European University (CEU) in Budapest und bedrohen deren Existenz.

Forschungsorganisationen setzen stärker auf Nachhaltigkeit

Nach Abschluss des gemeinsamen Forschungsprojekts „Nachhaltigkeit in außeruniversitären Forschungsorganisationen“ übergaben die Präsidenten von Fraunhofer-Gesellschaft (FHG), Helmholtz-Gemeinschaft (HGL) und Leibniz-Gemeinschaft (WGL) die Ergebnisse als Handreichung an das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Die Auseinandersetzung mit der eigenen Rolle für die nachhaltige Forschung ist wichtiger Bestandteil für die zukünftige Ausrichtung der Organisationen.

BAföG- und Aufstiegs-BAföG-Reformen in Kraft

An diesem Montag treten gleich zwei umfangreiche Bildungsreformen in Kraft, für die sich die SPD-Fraktion in dieser Legislaturperiode stark gemacht hat: die staatliche Ausbildungsförderung für Schülerinnen und Schüler, Auszubildende und Studierende („BAföG“) als auch die Förderung von Aufstiegsfortbildungen („Aufstiegs-BAföG“ bzw. „Meister-BAföG“) zum Handwerks- oder Industriemeister, zum Techniker, Fachwirt oder staatlich geprüften Erzieher.

Exzellente Forschungsinfrastrukturen zentral für unser Wissenschaftssystem

Im Rahmen eines öffentlichen Fachgesprächs thematisierte der Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung heute die Förderung von Forschungsinfrastrukturen. Deutlich wurde hierbei die zentrale Bedeutung, die einer langfristig sicheren finanziellen und guten personellen Ausstattung dieser Einrichtungen für die Leistungsfähigkeit des Wissenschaftsstandortes Deutschland zukommt.

Patienten brauchen besseren Transfer von medizinischen Erkenntnissen in die Praxis

Die Koalitionsfraktionen haben im Dezember 2015 einen Antrag zur Beschleunigung des Innovationstransfers in die Gesundheitsversorgung in den Bundestag eingebracht. Dieser war nun Gegenstand eines Fachgesprächs im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung. Die Expertinnen und Experten begrüßten die wichtige Initiative und fordern zügige Umsetzungsschritte.

Deutschlandstipendium bleibt Ladenhüter

Das sogenannte Deutschlandstipendium verfehlt auch fünf Jahre nach Einführung seine Ziele deutlich. Das machen die Zahlen für den Mittelabfluss im Jahr 2015 deutlich. Dieses verfehlte Projekt sollte endlich eingestellt werden, um die freiwerdenden Mittel besser einsetzen zu können.

Berufliche Qualifikation und Abitur als gleiche Währung für Studienzugang

Die Zahl beruflich qualifizierter Studierenden an Universitäten und Fachhochschulen erreicht erstmals knapp die Marke von 50.000. Alle Bundesländer haben nach und nach die Möglichkeiten für den Hochschulzugang für beruflich Qualifizierte ausgebaut. Für echte Gleichwertigkeit zwischen akademischer und beruflicher Bildung müssen die Systeme aber noch konsequenter aufeinander abgestimmt werden.

EFI Gutachten bestätigt Fortschritte für Wissenschaft und Forschung in Deutschland

Die Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) weist in ihrem diesjährigen Gutachten auf den besonderen Fachkräftebedarf der KMU in Deutschland im Bereich Forschung und Innovation hin. Die Reform des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes wird lobend hervorgehoben. Dennoch werden verlässliche Karriereperspektiven für den wissenschaftlichen Nachwuchs an den Hochschulen angemahnt.

Nachweis von Gravitationswellen ist ein Jahrhunderterfolg der Grundlagenforschung

Der erstmalige Nachweis von Gravitationswellen ist ein Erfolg, an den nicht einmal Albert Einstein geglaubt hat. Die großartige Entdeckung zeigt, dass in der Grundlagenforschung ein langer Atem gebraucht wird.