Forschungsorganisationen setzen stärker auf Nachhaltigkeit

Martin Rabanus und Karamba Diaby, zuständige Berichterstatter der SPD-Bundestagsfraktion

Nach Abschluss des gemeinsamen Forschungsprojekts „Nachhaltigkeit in außeruniversitären Forschungsorganisationen“ übergaben die Präsidenten von Fraunhofer-Gesellschaft (FHG), Helmholtz-Gemeinschaft (HGL) und Leibniz-Gemeinschaft (WGL) die Ergebnisse als Handreichung an das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Die Auseinandersetzung mit der eigenen Rolle für die nachhaltige Forschung ist wichtiger Bestandteil für die zukünftige Ausrichtung der Organisationen.

„Mit dem vorliegenden Abschlussbericht legen die drei außeruniversitären Forschungseinrichtungen die Ergebnisse für eine organisationsübergreifende Erforschung der eigenen Ansprüche an nachhaltige Wissenschaft und nachhaltiges Forschen vor. In der Auseinandersetzung mit den eigenen Strukturen haben die Forscherinnen und Forscher zudem einen Rahmen entwickelt, der die notwendigen Freiräume für eine fachliche Schwerpunktsetzung der einzelnen Forschungsorganisationen bietet. Die Ergebnisse zeigen klar die Potenziale für Nachhaltigkeitsmanagement sowohl für die Wissenschaft selbst als auch für die Verwaltung auf. Mit den Ergebnissen und Handlungsempfehlungen werden die Forschungseinrichtungen ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht.

Die AG Bildung und Forschung der SPD-Bundestagsfraktion hatte sich bereits im Juli 2016 mit Vertretern der Leibniz-Gemeinschaft zu den Themen Nachhaltigkeit und gesellschaftlicher Relevanz der WGL-Forschung ausgetauscht. Für die Leibniz-Gemeinschaft besteht die Herausforderung für ihre zukünftige Ausrichtung und das Wissenschaftssystem insgesamt vor allem darin, die richtige Balance zwischen Wissenschaftsfreiheit und Relevanz für die Gesellschaft zu finden und so selbst Vorreiter für nachhaltige Forschung und Entwicklungen zu sein. Zusammen mit den anderen außeruniversitären Forschungseinrichtungen und den nun vorliegenden Ergebnissen zur Forschungsnachhaltigkeit kann die aus Bundesmitteln finanzierte Forschung noch zielgerichteter wissenschaftliche, wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Entwicklungen erforschen.“

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