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ÜBERLEGUNGEN ZU WISSENSCHAFT UND GESELLSCHAFT

Das gegenwärtige Wissenschaftssystem stellt seit ca. 30 Jahren den Wettbewerb zwischen den individuellen WissenschaftlerInnen und zwischen den Institutionen in den Mittelpunkt. Seine Vertreter verzichten in der Regel auf die Frage, welche Verantwortung Wissenschaft (außer der Ankurbelung von Wirtschaft) generell trägt bzw. wozu sie dient. Stattdessen gehen sie von der Annahme aus, dass wissenschaftliche Leistungen durch Wettbewerb zugleich am besten motiviert, gesteigert und im qualitativen Ergebnis definiert werden. Die Besten gewinnen und haben das Sagen, ohne vorherige Klärung der Kriterien dafür, warum und in welcher Hinsicht sie die Besten sind.