René Röspel, zuständiger Berichterstatter:

Medizinische Grundlagenforschung zur Bekämpfung von Volkskrankheiten, personalisierte Medizin, die Erforschung von Behandlungs- und Versorgungsmöglichkeiten für seltene Erkrankungen, die Stärkung der Hochschulmedizin: das Rahmenprogramm Gesundheitsforschung setzt wichtige Schwerpunkte. Eine verbesserte Versorgung von Patientinnen und Patienten erreichen wir aber nicht nur mit medizinischen Innovationen, vielmehr müssen wir bestehende Versorgungskonzepte stärker in den Blick nehmen.

„Gesundheitsforschung muss sich am Bedarf kranker und hilfsbedürftiger Menschen orientieren. Mit der Verabschiedung des neuen Rahmenprogramms Gesundheitsforschung der Bundesregierung wird der deutsche Forschungsstandort weiter gestärkt. Da die Grundlagen- und präklinische Forschung zum größten Teil an Universitäten und klinische Prüfungen insbesondere in Einrichtungen der Hochschulmedizin stattfinden, ist es richtig, die Hochschulmedizin zu stärken. Finanzielle Aufwüchse brauchen auch die Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung, damit sie weiterhin exzellente Forschung im Kampf gegen Volkskrankheiten betreiben können und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der ganzen Welt anziehen.

Nicht nur die medizinischen Innovationen sind wichtig, sondern ebenso die Analyse von bestehenden Versorgungskonzepten. Die SPD-Bundestagsfraktion hat sich stets dafür eingesetzt, dass die Versorgungsforschung einen hohen Stellenwert in der Forschungsförderung einnimmt. Von der Identifizierung und Beseitigung von Versorgungsdefiziten und der Entwicklung neuer Versorgungskonzepte profitieren alle Beteiligten im Gesundheitsbereich. Hieran werden wir Bundesministerin Karliczek bei der Ausgestaltung des Rahmenprogramms immer wieder erinnern.“

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